
Im Fürstengrab von Gommern wurden neben zwei goldenen Armbrustfibeln auch eine solche aus massivem Silber gefunden, die einst einem hochgestellten germanischen Fürsten gehörte. Die Armbrustfibel aus dem Fürstengrab von Gommern ist heute im Besitz des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle und eignete sich zum Schließen eines Umhangs. Die kostbaren Grabbeigaben spiegeln das Leben eines hochgestellten Germanen wider, der gegen 300 n. Chr. weitreichende Verbindungen zum römischen Imperium und nach Skandinavien pflegte. Die Exponate aus dem Fürstengrab von Gommern sind im Besitz des sachsen-anhaltinischen Landesmuseums für Vorgeschichte. Die Armbrustfibel kommt über die Jahrhunderte in unterschied-lichen Varianten vor. Sie entwickelte sich gegen Ende der Hallstattzeit und verbreitete sich in der Latènezeit in vielen Regionen Mitteleuropas. Vom 1. bis zum 3. Jh. n. Chr. verbreitete sich die Armbrustfibel des römischen Typus mit der Dominanz der römischen Legionen entlang des Rheins und war bald auch im freien Germanien anzutreffen.
Maße: 7 x 5 x 2,5 cm
29,90 € – 206,90 €Preisspanne: 29,90 € bis 206,90 €
26,90 € – 29,90 €Preisspanne: 26,90 € bis 29,90 €

Maße: 7 x 5 x 2,5 cm
29,90 € – 206,90 €Preisspanne: 29,90 € bis 206,90 €